Weg, Wahrheit, Leben


Rückblicke und Ausblicke
Wegstrecke, die hinter mir liegt
Wegstrecke, die vor mir liegt
Erlebtes, Ereignisse, Pläne

Predigten zu den hier genannten Anlässen - unter Wegbeschreibung

Ausblicke: aktuelle Termine:


  • Begegnungsfreizeit auf Norderney, 27. September bis 11. Oktober 2019, "Wellenschlag und Meeresleuchten", Unterkunft: Haus am Weststrand
  • Begegnungsfreizeit auf Norderney, 10. Februar bis 4. März 2020, Unterkunft: Haus am Weststrand
  • Die nächste Bläsersenioren-Freizeit de EJW 2020: 23.08.- 2.09.2020, Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck/Harz (https://www.ejwue.de/arbeitsbereiche/posaunen)

  • Mein Hawaii ist Norderney
    Gleich notieren und am besten sofort anmelden!   

    10. bis 23. September 2020 - Anmeldung für Bläser*innen bis zum 15. Januar 2020 möglich.

    Das Haus
    Auf der Insel Norderney steht das „Haus am Weststrand“. Es ist ein Wahrzeichen der weiß getünchten Prachtbauweise: 1894 von Frau Domänenrat Louise Hanebuth als vornehmes Logierhaus erbaut. Im Jahr 1900 feierte Prinz Friedrich von Preußen in der "Villa Hanebuth" seinen 25. Geburtstag. Wie ein Inselwahrzeichen erhebt sich das Haus am Weststrand, schon von Weitem am Horizont zu sehen, wenn man mit der Fähre anreist. Es gehört heute dem Evangelischen Kirchenkreis Hattingen-Witten, viel genutzt als Familienferien- und Tagungsstätte, auch für Einzelgäste buchbar. Genaueres findet man im Internet unter https://www.haus-am-weststrand.de

    Die Teilnehmer*innen
    Zielgruppe sind entsprechend dem Kalenderdatum Menschen, die dann Urlaub machen können – also meistens ältere Erwachsene oder junge Eltern mit noch nicht schulpflichtigen Kindern. Anmeldungen sind seit dem 28. August 2019 möglich.
    Diesmal sind für Posaunenchorbläser*innen Plätze bis zum 15. Januar 2020 freigehalten.
    Wenn wir einen Bläserchor zusammenbekommen, werden wir wahrscheinlich in einem Gottesdienst der lutherischen Kirchengemeinde mitwirken (evtl. zusammen mit den Bläsern aus Norderney).

    Das Angebot
    Es gibt auf der Insel viel zu entdecken: das Meer und die Dünenlandschaft, das Watt, Sonne, Wind und sicher auch Regen. Dazu das Kulturangebot der Stadt Norderney, Historisches bei der Stadtführung und in den Museen. Und unsere Gruppenangebote: geistliche Besinnung ebenso wie Gymnastik und Film und Stricken ...    Und wenn uns das Wetter daran hindert, an den Strand zu gehen, dann machen wir es uns bei einem Ostfriesentee gemütlich. Und Überraschungen gibt es auch noch …

    Leitung
    Die Leitung der Freizeit haben Pfarrer i.R. Reinhold Sander, Bläser, Sänger, Organist,  seine Frau Karin Sander und Brigitte Jonigk.

  • Rückblick:

    Blauer Himmel über Hügeln und Halden
    Schwäbische Bläser-Seniorenfreizeit
    Hier ist ja alles grün!

    Hier ist ja alles grün!“ - Die erste Reaktion der Mitfahrer. Sie kamen aus vielen Orten von Baden-Württemberg (BW) ins Ruhrgebiet: 60 Freizeitteilnehmer, Frauen und Männer„Ü 55“, darunter 22 ehemalige und noch aktive Blech-Aktive. Die Leitung der Fahrt hatten Wolfgang Fauth und Hermann Schrag (Organisation), Hermann Kiedaisch (Bibelarbeit) und Reinhold Sander (Musik).
    Eingeladen hatte das Evangelische Jugendwerk. Das EJW ist Träger der Posaunenarbeit in BW. Das Jugendwerk organisiert Seniorenfreizeiten? Klar doch! Posaunenchor hält jung! Und Freizeiten für Alt-Bläser gibt es in diesem Rahmen schon seit den 90iger Jahren.
    Von 21. bis 31. Juli 2019 waren sie im Ruhrgebiet, einquartiert im Haus Villigst bei Schwerte / Ruhr, wo die Ev. Kirche von Westfalen viele ihrer Institute untergebracht hat.
    Psalmen auf Schwäbisch
    An den Tagen, an denen keine Ausflüge auf dem Programm standen, wurden Bibelarbeiten angeboten. Pfarrer i. R. Hermann Kiedaisch brachte die alten Glaubenserfahrungen der Psalmen mit den Lebensbedingungen der Bergleute und Stahlarbeiter ins Gespräch. An einem Nachmittag präsentierte er zudem „Psalmen auf Schwäbisch“ - sogar zum Mitsingen!
    Die Nähe von Wuppertal veranlasste Hermann Kiedaisch, einen ausführlichen Vortrag über das „Barmer Bekenntnis“ (1934) zu halten, das immer noch theologisch und politisch hochaktuell ist.
    Kohle und Stahl, Kumpelsuppe und Schalke
    Man wollte das alte Kohlerevier kennenlernen, die Ursprünge des Kohlebergbaus, die Zechen, das Schiffshebewerk und Schalke. Also gab es Ausflüge:
    Die Besucher erlebten im Bergbaumuseum Bochum etwas von der Atmosphäre „unter Tage“: die Enge der Arbeitsbedingungen und ihre Gefahren, dazu die gewaltigen Maschinen, mit denen Abraum und Kohle befördert wurden. Die „Dahlbusch-Bombe“ war zu sehen, eine torpedoförmige Rettungskapsel, die im Bergbau zur Rettung verschütteter Bergleute eingesetzt wurde z.B. 1955 auf der Zeche Dahlbusch, Gelsenkirchen, oder bei der Rettung von elf Bergleuten 1963, bei dem Wunder von Lengede.
    Vom Förderturm des Museums aus übersieht man fast das gesamte Ruhrgebiet. Strukturwandel auf einen Blick: alte Bergbausiedlungen, Zechen, Stahlindustrie, Kohlekraftwerke und ebenso die vielen neuen Verwaltungs- und Dienstleistungsbauten, dazu auf den alten Halden das neue Grün und moderne Skulpturen.
    Die Zeche „Zollverein“ in Essen war ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk. Benannt wurde sie nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei gilt die Zeche seit 2001 als eines der bedeutendsten Industriedenkmäler Europas und gehört zum Welterbe der UNESCO.
    Den Ursprüngen des Kohlebergbaus war man im Muttental, Witten, nah. Von der kleinen Zeche „Nachtigall“ führt eine schmale Straße dorthin, wo man früher die Schweine (die „Mutten“) zur Mast in die Wälder laufen ließ. Nach einer artistischen Rückwärtsfahrt des Busfahrers war die Gruppe im alten Bethaus der Bergleute zu Gast. Hier versammelten sich früher die Bergleute vor Schichtbeginn, und beteten um Bewahrung, gutes Geleit und Gelingen ihrer schweren und gefährlichen Arbeit. Für die Gruppe gab es eine „Kumpelsuppe“, eine Gemüsesuppe, gekocht aus Kartoffeln und allerlei Gemüse plus Bockwurst.
    Fußball gehört zum Ruhrgebiet wie Kohle und Stahl. Deshalb besuchte die Gruppe die  „Veltins-Arena“  – für Schalke 04 das dritte und modernste Stadion der Vereinsgeschichte. Unter der Woche liegt das Fußballfeld außerhalb der Arena. Es wird dort auf natürliche Weise mit Regen gewässert und vom Sonnenlicht bestrahlt. Zu den Spielen wird der Rasen in die Riesenhalle hineingezogen. Die Führung leitete die Besucher außer zum Stadion auch in die Spieler-Kabinen. Der Gang, durch den die Fußballer zum Spielfeld gelangen, ist einem Kohle-Stollen nachempfunden. Andere Räume werden von den Bildern legendärer Spieler geziert.
    Und es gibt dort die Kapelle – nicht in den Farben „Königsblau-Weiß“, sondern in schlichten unterschiedlichen Grautönen gestaltet. Man tritt in den Raum durch ein Tor in Kreuzform. Die Bemalung konfrontiert den Betrachter mit den Höhen und Tiefen des Lebens – bis hin zur Hoffnung auf die neue Schöpfung. Jochen Dohm. ehemals Pfarrer in Schalke, hatte seinerzeit die Einrichtung der Kapelle angeregt. Temperamentvoll erläuterte er die Gestaltung des Raumes, in dem Freude und Trauer ihren angemessenen Ort finden.
    Dann das "Schiffshebewerk Henrichenburg" bei Waltrop. Die Schiffe im Dortmund-Ems-Kanal wurden einst zur Fortsetzung ihrer Fahrt mittels der Auftriebskräfte im Wasser über ca. 15 m gehoben oder gesenkt, wo man sonst viele Schleusen benötigt hätte.
    Gott loben
    Die Bläser*innen kamen selbstverständlich zu ihren Proben zusammen. Geübt wurde für die Mitgestaltung eines Gottesdienstes in Hattingen / Ruhr – ein besonderes Erlebnis für den musikalischen Leiter Reinhold Sander, der in Hattingen aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Pfarrer Dr. Udo Polenske predigte im Rahmen der Sommerpredigtreihe über die Zahl „13“ und den Unsinn des Aberglaubens. Im Anschluss gab es noch eine Matinee auf dem Kirchplatz. Die Stadtführung erinnerte schließlich humorig an die mittelalterlichen Anfänge, verwies auf die Fachwerkhäuser der Renaissance und beschwor noch einmal den Ernst der Lage, als die „Henrichshütte“ 1987 geschlossen wurde – bis dahin größter und wichtigster Arbeitgeber der Stadt.
    Glück auf

    Hier ist ja alles grün!“ war die erste Reaktion – und ein Fazit eines Teilnehmers zum Schluss: „Ich habe jetzt erst richtig verstanden und mitfühlen können, wie sehr der Kohlebergbau zum Leben der Menschen im Ruhrgebiet gehörte.“

  • Gute Erinnerung:
    06. - 11. 08, 2017 „Jubal-Brass-Quintett“ in Wittenberg -
    Fünf sind ein Quintett. Fünf waren in der Lutherstadt Wittenberg. Fünf spielen im Jubal-Brass-Quintett (JBQ). „Jubal“ ist der Name des ersten in der Bibel erwähnten Musikers (1. Mose 4, 21).  Die inzwischen durchaus alten Herren bringen insgesamt fast 320 Jahre Erfahrung als Posaunenchorbläser mit. „Hallenkapitän“ Dieter Hödl nannte uns: „Schwäbischer Posaunendienst der Senioren“. Wir sind: Wolfgang Elsässer (Bad Boll), Trompete und Flügelhorn, Hanns-Martin Weber (Ebersbach-Weiler ob der Fils), Trompete und Flügelhorn, Reinhold Sander (Dettingen unter Teck), Flügelhorn, Hermann Kling (Aichelberg), Euphonium, und Hermann Schrag (Heiningen), Posaune. Wir kennen uns seit einer Bläserfreizeit und spielen mindestens einmal im Monat zusammen. Treffpunkt zum Üben ist Heiningen, und Hermann Schrag, der Gastgeber, ist auch Manager und Ansprechpartner. Denn das Quintett ist gefragt! Es spielt zu Gottesdiensten, bei Beerdigungen, zu Feiern und Festen. Und jetzt, vor wenigen Tagen, nämlich vom 6. bis 11. August 2017, auch noch in Wittenberg, und zwar im Rahmen der Weltausstellung „Reformation“ in der Württemberger Halle. „Württemberg in Wittenberg“, steht zu Wiedererkennung über den Räumen der Schmiede an der Ecke Fleischerstraße / Kupfergasse, nicht weit von den touristischen Attraktionen, die die Stadt im Lutherjahr („500 Jahre Reformation“) zu bieten hat. Diese Schmiede ist ein historischer Ort. Sie war der Arbeitsplatz von Stefan Nau und der Ort, an dem er seine Aktion vorbereitete: „Am 24. September 1983 fand während eines evangelischen Kirchentages in Wittenberg auf dem Lutherhof eine symbolische Aktion statt: Der örtliche Schmied Stefan Nau schmiedete vor etwa 4000 Teilnehmern ein Schwert zu einer Pflugschar um. Wegen der Präsenz von westlichen Medienvertretern und Richard von Weizsäcker als Gast griffen die Staatsorgane nicht ein. Manche Quellen sprechen die Idee zu dieser Aktion Stefan Nau selbst zu; Friedrich Schorlemmer, damals Prediger an der Schlosskirche Wittenberg, trug die Initiative dazu mit. …“ (wikipedia) Stefan Nau wurde nach einigen Repressalien aus der DDR ausgewiesen. Er lebte später in Nagold und starb 2011. Im Nebenraum der Ausstellung wurde an die Friedensaktion erinnert – in Kooperation mit dem örtlichen „Lions-Club“. Diesen Ort hatte sich die Evangelische Landeskirche in Württemberg ausgesucht, um unter anderem die Reformationsgeschichte des Landes der Öffentlichkeit nahezubringen. Die Halle bot im Ausstellungsbezirk „Torraum 6“ Exponate und Texte zum Themenbereich „Ökumene und Religion“. „… da ist Freiheit!“ Das Motto prangte an den Wänden und Mauern. Und mit Absicht oder Versehen? – auch unter einem WC-Hinweis.    Und an der Außenmauer hatten - kontrapunktisch zum Thema Ökumene – Narrenhände mit Sprayfarbe geschrieben „Schwaben raus“, notdürftig von anderen korrigiert zu „Schwaben r-aus-ein.“ Aber innen hieß es: „Unterwegs zu den Anderen“. Weltmission und Ökumene gaben die Stichworte – z.B. zu den täglichen Andachten. Denn es gab (außer am Dienstag, dem Reformations-Ruhetag) die täglichen Mittagsandachten. Pfarrerin Eva Ursula Krüger aus Friedrichshafen verband die Meditation mit Informationen aus der chinesischen Geisteswelt. Sie erläuterte Schriftzeichen und Symbolgegenstände und konnte so darstellen, wie Gott uns oft gerade im Fremden begegnet. Landesbischof i.R. Eberhardt Renz berichtete von seinen Erfahrungen aus der Missionsarbeit und der Ökumene, wie sich im Kontakt mit anderen, oft alten Kulturen die Perspektiven und Anschauungen verändern und relativieren. Renz war bis 2001 Landesbischof in Württemberg und 1998 einer der Präsidenten des Ökumenischen Rates der Kirchen. Ein Großmonitor und Videoclips begleiteten ständig mit Bildinformationen und Interviews den Besuch in der Halle. Und da war auch noch eine Wand zu bewundern: „der hängende Weinberg“ – Weinlaub und Weinflaschen in ein großes Netz geflochten. Außen ragten waagerecht Bäume aus der Wand. Sie drehten sich von Zeit zu Zeit. Eine Art Experiment: Das Laub wuchs gleichmäßig und wäre damit geeignet, auch in öde „Betonwüsten“ einmal frisches Grün hineinzutragen. Die Fünf vom JBQ präsentierten sich hier mit kleinen Konzerten von jeweils ca. 45 min Länge:  3 Matineen, 2 Serenaden. Außerdem traten die Bläser am Donnerstag ihrer Tour vor dem Rathaus auf dem Marktplatz auf. Dort gab es eine große Bühne, und viele Passanten und Touristen lauschten unserer Musik – von Barock über Klassik und Romantik bis zu Swing und Pop. Die meisten Stücke waren auf Martin-Luther-Lieder bezogen. Das JBQ hatte während der Zeit bei der Weltausstellung Reformation auch noch ein „Privatleben“ ohne terminliche Pflichten. Drei Mitbläser wurden von ihren Ehefrauen begleitet. So gingen wir dann zu acht auf „Sightseeing“. In der „dienstfreien“ Zeit warfen wir einen Blick auf die Zeugnisse der Reformationsgeschichte: das Luther-Haus, das Melanchton-Haus, die Werkstätten von Lukas Cranach. Wir wurden durch die Schlosskirche mit der Thesentür geführt. Nicht alles haben wir gemeinsam unternommen. Es gab auch Gelegenheit, den eigenen Interessen zu folgen, z. B. um zu sehen, mit welchen Themen sich andere Landeskirchen präsentierten. Eine besondere Attraktion für alle war das große Panoramabild von Yadegar Asisi – ein „Wimmelbild“ zu Wittenberg im Jahre 1517. Und am Mittwoch besuchten wir ein Konzert, das im Rahmen eines Kongresses der Luther-Universität („Leucorea“) veranstaltet wurde – ein Abend mit Reformations-Musik von Telemann, Schütz, Bach und Mendelssohn-Bartholdy. Am Ruhetag fuhren wir mit dem Miet-VW-Bus nach Torgau. Neue Aspekte der Reformation ergänzten die bisherigen Informationen. Wir sahen Schloss Hartenfels mit seinem Turm, der Außen-Wendeltreppe und der Schlosskapelle (Schlosskirche), die Luther 1544 eingeweiht hat. Die Kanzel an der Längsseite hebt die Bedeutung des gepredigten Wortes für die Gemeinde hervor (zu Luthers Zeiten hatten die Kirchen noch keine Bestuhlung; die Besucher lauschten – und diskutierten auch – stehend). Die Orgel – prachtvoll oberhalb des Altars. Eine Stadtführung. brachte uns an weitere Orte der Reformation. Wir sahen das Haus, in dem Katharina von Bora starb, und die Marienkirche, in der sie begraben liegt (ohne dass man genau weiß,  an welcher Stelle). Eine besondere Entdeckung war ein neu eröffnetes Museum, wo Georg Burkhardt = Georg Spalatin und Johann Walter lebten. Ein Stimmerkennungsautomat prüfte im Sinne des musikalischen Lutherfreundes Walther unsere Eignung für seine Kantorei. Der Automat urteilte meistens, die Stimmen „krähten wie ein Hahn am Morgen“ – es gab also noch Übungsbedarf. Aber zwei von uns wären tatsächlich auch ohne Üben direkt vom Automaten in den Chor übernommen worden. Kantor Ekkehard Saretz hatte seinerseits dem Gerät seine Stimme geliehen. Es wäre sehr interessiert gewesen zu wissen, wie es seine eigene Stimme beurteilt hätte …Es ist seltsam, dass in Wittenberg der genannte Georg Spalatin kaum erwähnt wurde. Außer bei der Führung durch die Schlosskirche wurde er nicht erwähnt. Dabei war er einer der „Drahtzieher“ der Reformation, als es darum ging, für die Ideen Martin Luthers bei den Fürsten zu werben – speziell bei Friedrich III. dem Weisen von Sachsen, der in Schloss Hartenfels, Torgau, geboren wurde.Am Freitag fuhr das Quintett zurück – das Ende einer „Dienstfahrt“.Die Posaunenchorarbeit in Württemberg wird vom Evangelischen Jugendwerk getragen. Und sie hält jung! Fünf alte Herren, fast 320 Jahre Posaunenbläsererfahrung, repräsentierten in Wittenberg die Evangelische Jugend von Württemberg!

Reinhold Friedrich Sander, Beethovenstr. 36, 73265 Dettingen unter Teck  | reinhold@rfsander.de / 07021 8654917